EMILIA ROMAGNA II

Romanische Dome, Renaissancepaläste und ganz viel Lebensfreude

17. - 23. September 2021

 

Nirgends in Italien ist die Dichte historisch-kulturell bedeutsamer Städte größer als in der Region Emilia Romagna. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht liegen Orte wie Parma, Modena, Bologna oder Ravenna in kurzen Abständen zueinander in der Poebene. Norditalien war die führende Region in Europa, als im frühen Mittelalter die Städte wieder erstarkten und zu kulturellen Zentren wurden. Im Zeitalter der Renaissance konkurrierten schließlich verschiedene Fürstenhöfe wie die Gonzaga, Este oder Malatesta in der Region miteinander und fochten auch einen Wettstreit der Künste aus.

Trotz dieser großartigen Vielfalt des kulturellen Erbes stehen die Städte etwas im Schatten von Kunstmetropolen wie Rom, Florenz oder Venedig. Das immerhin hat den angenehmen Effekt, dass der Massentourismus sich hier noch in erträglichen Dimensionen hält. Vor Jahren habe ich mir viel Begeisterung dies Städtelandschaft der Emilia Romagna bereist und freue mich sehr, nun diese Reise (auf vielfach geäußerten Wunsch von Ihrer Seite) leiten zu können.

Geplanter Ablauf:

17. September      Bologna

Von Köln geht es über Frankfurt (AirRail-Bahnzubringer) nach Bologna, wo wir planmäßig um 14 Uhr landen sollten. Ein Bus wird uns dort abholen und zum feinen, sehr zentral gelegenen Hotel Internazionale bringen, wo wir während unseres gesamten Aufenthalts wohnen werden.

Den Nachmittag nutzen wir für einen ersten Rundgang durch die herrliche Metropole Bologna, die große Universitätsstadt (mit der ältesten Universität Europas), der Stadt der Kunst aber auch der kulinarischen Lebensfreude.

18. September      Ferrara

Unser erster Tagesausflug führt uns nach Ferrara. Neben dem schönen romanischen Dom ist das „Castello Estense“ das beherrschend historische Gebäude der Stadt. Die Familie der Este war eine der ältesten italienischen Adelsgeschlechter. Sie gehörten zu den wichtigsten Kunstmäzenen der Renaissance

19. September     Ravenna

Heute fahren wir nach Ravenna. Die wenige Kilometer von der Adriaküste entfernte Stadt erlebte einen steilen Aufstieg im römischen Reich, war Hauptstadt des kurzlebigen, aber bedeutsamen Ostgotenreichs in Italien und spielte eine exponierte Rolle in der Zeit als die Goten vom oströmischen Byzanz vertrieben wurden. Aus dieser Zeit stammt der unvergleichliche Schatz an frühchristlichen Mosaiken, denen an diesem Tag natürlich unsere ganze Aufmerksamkeit gilt.

20. September     Bologna

An diesem Tag bleiben wir in der Hauptstadt der Emilia. Wichtigster Programmpunkt ist der Besuch der bedeutenden Gemäldesammlung der Pinacoteca Nazionale. Neben wichtigen Werken der Renaissance (Raffaels weltberühmter „Hl Cecilia“!) sind es vor allem die Gemälde der Gebrüder Caracci und Guido Renis (alle eng mit Bologna verbunden), die man dort bewundern kann.

Am Nachmittag wechseln wir dann in die Zeit der klassischen Moderne, wenn wir noch das kleine aber feine Museum besuchen, das Giorgio Morandi gewidmet ist.

21. September     Parma - Modena

Zwei wichtige Kunststädte an einem Tag – fast etwas zu viel des Guten! Auch wenn wir da natürlich auf einiges verzichten müssen, habe ich mich entschlossen, das so zu planen. Wir werden unsere Aufmerksamkeit besonders auf die einzigartigen romanischen Dome dieser beiden Städte richten. Ist der von Parma auch für seine einzigartige Freskenausgestaltung durch den Renaissance-Meister Correggio berühmt, gehört in Modena der Skulpturenschmuck des Meisters Wiligelmo zu den herausragenden Zeugnissen romanischer Bildhauerkunst.

22. September    Mantua

Die Stadt, die wie eine Halbinsel in den natürlich aufgestauten Seen des Minicio liegt, gehört eigentlich gar nicht zur Emilia-Romagna. Ich wollte es aber nicht zu akademisch nehmen und will mit Ihnen vor allem deshalb dorthin fahren, weil Mantua (wie Ferrara) Sitz einer der herausragenden Musenhöfe der Renaissance und des frühen Barock war. Andrea Mantegna malte berühmte Fresken im Palazzo Ducale für die selben Fürsten, die später neben Claudio Monteverdi auch den jungen Rubens am Hof beschäftigten. Als 1607 mit dem “L´Orfeo” die erste bedeutende Oper der Welt zum Geburtstag Francesco Gonzagas uraufgeführt wurde – ein Herausragendes Ereignis der Musikgeschichte – hat Rubens (wahrscheinlich) als Bühnenmaler mitgewirkt.

23. September

Bevor wir am frühen Nachmittag wieder zurückfliegen, bleibt noch einmal Zeit durch die endlosen Arkaden Bolognas zu flanieren und sich von der liebenswerten Stadt zu verabschieden (nicht ohne sich noch mit den berühmten kulinarischen Köstlichkeiten der Emilia Romagna einzudecken)

 

Preis

1555- € (EZ-Zuschlag: 235,- €)

 

Leistungen

  • 6 Übernachtungen mit Frühstück im ****Hotel Internazionale im Zentrum von Bologna
  • Flüge mit Lufthansa (ab Köln Hbf über Frankfurt)
  • Bustransfers Flughafen – Hotel – Flughafen in Bologna
  • Fahrten im modernen Reisebus zu unseren Zielen vor Ort (Ferrara, Mantua, Ravenna, Parma, Modena)
  • Alle Eintritte und Führungen laut Programm
  • Tourguide System
  • Reiseleitung Ulrich Forster
  • Reisesicherungsschein
  • umfangreiches Informationsmaterial

 

 

Mindestteilnehmerzahl: 14

Max. Teilnehmerzahl: 24

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