King of Pop - Michael Jackson

Ausstellungsführung in der Bundeskunsthalle Bonn (Lena Selge)

25.05.2019 (15:30 - 17:00 Uhr)

DIE GEPLANTE FÜHRUNG ENTFÄLLT!!

 

 

Sehr häufig laden wir Sie ein, mit uns zusammen in die klassische Kunstgeschichte einzutauchen – sei es etwa auf Reisen nach Rom oder Florenz oder zu Ausstellungsfahrten wie zuletzt zu Tizian in Frankfurt. Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt nun derzeit eine Ausstellung, die sich mit einem ganz und gar anderen Aspekt der Kultur beschäftigt: Sie widmet sich dem Phänomen des „King of Pop“ - Michael Jackson.

Zusammengetragen wurden zahlreiche zeitgenössische Kunstwerke, die den Popstar und den mit ihm verbundenen Fankult, seine Rolle in und für die Gesellschaft, seine kulturhistorische Stellung beleuchten - Kunst, die sich mit einem Phänomen der Kultur beschäftigt also. Es geht darum, wie andere Künstler Michael Jackson in ihre Kunstwerke involvieren. Wie wird der „Superstar“ von bildenden Künstlern dargestellt? Was bedeuten Fankult und wie entsteht Massenhysterie?

Als die Ausstellung in Bonn konzipiert wurde (sie wurde auch schon in London und in Paris gezeigt) war die aktuelle Brisanz des Themas nicht abzusehen. Mit der Ausstrahlung der Dokumentation Leaving Neverland (6.April auf Pro 7) und den schockierenden Missbrauchsvorwürfen, die darin gegen Michael Jackson erhoben wurden, ist die Frage aufgekommen, ob man unter diesen Umständen die Ausstellung überhaupt durchführen sollte. Es ist sicher die richtige Entscheidung der Verantwortlichen gewesen, daran festzuhalten und die Show, die nie einfach eine unkritische Hommage sein wollte, zu zeigen. Sie hat nicht an Wert verloren – im Gegenteil. Die Auseinandersetzungen zu der sie anregen soll, werden nun noch viel zugespitzter geführt werden. Die intendierten Themen bekommen noch einmal eine viel stärkere Relevanz. Man kommt nun natürlich an einer wichtigen Frage nicht vorbei: Lassen sich Werk und Autor getrennt voneinander bewerten? Eine schwierige Frage, die sich ja nicht nur im aktuellen Beispiel aufdrängt.

Lena Selge, die als freie Mitarbeiterin der Bundeskunsthalle die Diskussionen während des Ausstellungsaufbaus hautnah mitbekommen hat, will sich dieser Auseinandersetzung mit Ihnen stellen und lädt Sie ein, am Samstag, 25. Mai 2019 die Ausstellung mit Ihnen zu besuchen 

Nähere Informationen zur Ausstellung HIER

Preis

25,- €

Leistungen

Eintritt und Führung (90 Minuten)

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