FRANKFURT

SCHÖNHEIT. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne

14. Juli 2019

 

 

 

 

„Was ist schön?“

jene Frage, die die ästhetischen Diskussionen der Kunstwelt über Jahrhunderte wesentlich bestimmt hat, ist heute fast völlig daraus verschwunden. Schönheit!? – das ist doch eine höchst fragwürdige Kategorie, die bestenfalls in Top-Model-Casting-Shows oder bei Miss-Wahlen ihren (ebenso fragwürdigen) Platz hat und nicht mehr in der Kunst. Vielleicht zu Unrecht und nur aufgrund eines Missverständnisses? Ein gar so plattes Verständnis von dem Begriff, wie wir vielleicht unterstellen, hatten jedenfalls auch die Menschen in der Vergangenheit nicht. „Schönheit liegt in der Freiheit“ – so empfand es etwa Friedrich Schiller.

„Hässlich in der Kunst ist das, was künstlich ist; was hübsch oder schön zu sein versucht, ohne ausdrucksstark zu sein […].“ – so zitiert das Lehmbruckmuseum den Bildhauer August Rodin.

Es ist lohnenswert und spannend, über „die Schönheit“ nachzudenken – auch heute noch!

Anlass und Gelegenheit dazu gibt eine gibt eine große Ausstellung, bei der das Duisburger-Wilhelm Lehmbruck-Museum den Werken Lehmbrucks 21 Skulpturen von dessen großem Vorbild August Rodin gegenüberstellt. Ergänzt wird diese Gegenüberstellung durch Werke von BildhauerInnen wie Camille Claudel, Hans Arp, Constantin Brancusi und Anderen.



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