DIE PROVENCE
Glanzlichter der römischen Antike, Höhepunkte romanischer Skulptur und eindrucksvolle Landschaften
6. bis 13. April 2027
Zug-Pauschalreise oder Eigenanreise
Die Provence ist eine Region, die es mit allen Sinnen aufzunehmen und zu genießen gilt. Unverwechselbar ist ihr vielgepriesenes Licht, das die Farben der Natur in besonderer Intensität leuchten lässt. Es hat seit Jahrhunderten Künstler wie Cézanne oder Van Gogh aber auch zahllose Schriftsteller und Reisende in seinen Bann gezogen. Silbrig schimmernde Olivenhaine, das frische Grün der Weinberge, weite Horizonte abgelöst von eindrucksvollen Bergketten oder die fantastischen Farbspiele der Ockerfelsen des Luberon und der Salinen der Camargue - all das verbindet sich zu einer Kulisse von außergewöhnlicher Schönheit, die man nicht so schnell vergessen wird.
Doch die Provence ist auch eine große europäische Kulturregion, die geprägt ist von einer Jahrtausende alten Geschichte. Im Mittelalter entstanden hier bedeutende Klosteranlagen und Kirchen. Die Skulpturen der Portale von Saint-Gilles und der Kathedrale von Arles sind Höhepunkte romanischer Bauskulptur. Im 14.Jahrhundert schließlich regierten für einige Jahrzehnte die Päpste in Avignon. Hiervon zeugt noch der eindrucksvolle Papstpalast in der Stadt, von der aus wir unsere Exkursionen unternehmen.
Weit älter noch sind zahlreiche weltberühmte Zeugnisse der römischen Antike wie das Amphitheater in Arles, das Theater in Orange und allen voran der eindrucksvoll den Fluss Gardon überspannende Pont du Garde.
Kultur und Geschichte sind in der Provence untrennbar mit ihrer viel gerühmten Lebensart verbunden. Wein wird hier seit der Antike angebaut, die Küche schöpft aus dem Reichtum mediterraner Zutaten, und auf den lebendigen Märkten verströmen aromatische Gewürze ihre betörenden Düfte. Wer wie wir Mitte April reist, findet (noch vor dem Ansturm der Hochsaison-Touristen) viel Ruhe und Muße, all das in vollen Zügen zu genießen.
REISELEITUNG: Daniel Leis

REISEPREIS
2.085,00 € (ggf. zzgl. 350 € Zuschlag für Doppelzimmer zur Einzelbelegung)
zuzüglich An- und Rückreise mit Eurostar und SNCF ab Köln über Paris: ca. 280 € (optional)
Die 280 € sind eine Schätzung, die auf unserer Erfahrung bei vergleichbaren Reisen basiert. Eine Buchung eines Gruppenkontingents bei Eurostar ist ca 6 Monate vor Reisebeginn möglich. Dann erst können wir die genauen Preise für die Bahnfahrten erfragen.
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- 7 Übernachtungen inkl. Frühstück im zentral in der Altstadt von Avignon gelegenen ****Hotel l'Horologe
- Transfers zu den Exkursionen an 5 Reisetagen in modernen Reisebussen
- Alle Eintritte und Führungen wie im Programm beschrieben
- Weinprobe und Führung in einem historischen Weinkeller in Châteauneuf-du-Pape
- gemeinsames mehrgängiges Mittagessen am 6.Reisetag
- VOX Tourguidesystem
- Insolvenzsicherungsschein
- Reiseleitung Daniel Leis
Mindestens 16, maximal 24 Teilnehmer*innen
HOTEL
****Hôtel de l'HorologePlace de L'Horloge,
3 Rue Félicien David,
84000 Avignon, Frankreich - Anmerkung: Das Hotel ist derzeit für eine Rundumerneuerung geschlossen und wird uns im Frühjahr in frisch renoviertem Glanz und elegantem neuen Design empfangen.
Anmeldungen bitte schriftlich per E-Mail an info@ulrich-forster.de.
Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift, Handynummer, E-Mail Adresse und Ihr Geburtsdatum an.

1. Reisetag
ANREISE
Sie haben die Wahl, entweder eigenständig anzureisen oder sich der Anreise mit der Gruppe ab Köln anzuschließen.
In diesem Fall fahren Sie zunächst mit einem Eurostar-Zug von Köln nach Paris und dann mit einem TGV von dort weiter nach Avignon.
Die genauen Verbindungen stehen derzeit noch nicht fest. Voraussichtlich wird es aussehen wie folgt:
08:39 - 12:05 Köln Hbf nach Paris Nord
Wechsel zum Gare de Lyon (bequem in 8 Minuten mit RER)
14:38 - 17:18 Paris - Avignon
Nach dem Einchecken im Hotel bleibt noch Zeit für einen kleinen Orientierungsspaziergang durch die Altstadt von Avignon, bevor wir den Anreisetag mit einem gemeinsamen Abendessen in unmittelbarer Nähe des Hotels beschließen (optional)
2. Reisetag
ARLES
Wir beginnen unsere Erkundungen mit einem Ausflug nach Arles, die letzte Stadt, die die Rhône passiert, bevor sie ins Mittelmeer mündet. Berühmt ist das gut erhaltene römische Amphitheater, eines von zahlreichen Zeugnissen der antiken Blütezeit, als Arles in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten zunächst zu einer Provinzhauptstadt und schließlich zur Verwaltungshauptstadt des weströmischen Kaiserreichs aufstieg.
Beeindruckende romanische Skulpturen finden wir am prachtvollen Portal und im Kreuzgang der ehemaligen Abteikirche St. Trophime.
Faszinierend sind die malerischen Gassen. An der lebendigen Place du Forum findet man noch das von Van Gogh gemalte Nachtcafé.
Spektakulär ist schließlich der Turm, den der Stararchitekt Frank O. Gehry für das Kulturzentrum LUMA Arles auf einem aufgelassenen Industriegelände gebaut hat.
3. Reisetag
AVIGNON
Heute bleiben wir in Avignon. Wir besuchen die berühmte mittelalterliche Brücke (die jeder von dem beliebten Kinderlied kennt). Außerdem werden wir durch den mächtigen, zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden, Papstpalast geführt, der von jener bedeutungsvollen Epoche der europäischen Geschichte erzählt, als im 14. Jahrhundert auf Druck der französischen Könige die Päpste von Rom nach Südfrankreich übersiedelten.
Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Lassen Sie sich durch die pittoresken Straßen und Gassen treiben oder entspannen Sie auf einem der schönen Plätze der Stadt.
4. Reisetag
AUF DEN SPUREN DER RÖMER
In kaum einer Region des einstigen römischen Weltreichs findet man so eindrucksvolle und gut erhaltene Bauten der Antike wie in der Provence.
Heute bestaunen wir zunächst den majestätisch, über dem Flüsschen Gardon thronenden, Aquädukt Pont du Gard, das wohl markanteste Bauwerk der Provence überhaupt.
In Orange sehen wir einen römischen Triumphbogen und eines der besterhaltenen Theater der römischen Antike.
Nachmittags geht es weiter in das bekannteste Weinbaugebiet der Provence. Der Name Châteauneuf-du-Pape erinnert wieder an die Zeit der in Avignon residierenden Päpste. Dort wo diese ihre Weinberge hatten, werden auch wir eine kleine Auswahl der regionalen Weine verkosten.
5. Reisetag
RUND UM DIE CAMARGUE
Mit der Abteikirche in Saint Gilles sehen wir am Vormittag zunächst ein weiteres bedeutendes Zeugnis der provenzalischen Romanik. Noch feiner ausgestaltet als in Arles ist der üppige Skulpturenschmuck des in seiner Gliederung einem römischen Triumphbogen nachempfundenen Portals der Westfassade.
Danach geht es durch die herrliche Landschaft der Camargue bis zum Mittelmeer, wo wir nach der Besichtigung der Kirche Notre-Dame-de-la-Mer die Mittagspause verbringen.
Am Nachmittag geht es weiter nach Aigues-Mortes. Der Befestigungsgürtel jener Stadt, von der aus Ludwig IX zu Kreuzzügen ins Heilige Land aufbrach, hat sich erhalten und legt beredtes Zeugnis ab von der einst großen Bedeutung als erster Mittelmeerhafen der französischen Krone.
6. Reisetag
SCHÖNHEITEN DER PROVENCALISCHEN LANDSCHAFT
Von Osten fließen der Rhone die Durance und der Coulon zu, deren Täler zwischen den Höhenzügen des Vaucluse, des Luberon und der Alpillen liegen. Früher ließen sich hier in einst abgelegenen Tälern Zisterzienser nieder. Die guterhaltene Abtei Silvacane ist ein wunderschönes Beispiel dafür und ein weiteres ikonisches Bauwerk der Provence.
Eine Fahrt über den Luberon eröffnet Blicke auf die Landschaft, in deren Abgeschiedenheit im Spätmittelalter die Waldenser Zuflucht und Freiheit für ihren Glauben gefunden haben.
Bei Roussillon unternehmen wir einen Spaziergang entlang der berühmten Ockerfelsen. Bis heute wird das hier abgebaute, intensiv leuchtende Pigment für die Herstellung von Farben verwendet. L’Isle-sur-Sorgue schließlich ist ein lebendiges Künstlerdorf, das vom Wasser der Sorgue umflossen ist.
7. Reisetag
BESUCHE BEI VAN GOGH, DEN GALLIERN UND RÖMERN
Ein letzter Ausflugstag führt uns zunächst nach Saint-Rémy-de-Provence. Außerhalb der idyllischen Kleinstadt, die zu den schönsten der gesamten Provence zählt, liegt das ehemalige Kloster Saint-Paul-de-Mausole. Kunstfreunde kennen diesen Ort, der in späterer Zeit als „Irrenanstalt“ genutzt wurde, als eines jener tragischen Refugien, in denen Van Gogh nach seinem psychischen Zusammenbruch in Arles untergebracht war.
Ganz nah finden sich die Ausgrabungsstätten von Glanum, wo man einen spannenden Einblick in die Alltagswelten einer gallo-römischen Provinzstadt gewinnt.
Die frühere Abtei Montmajour besuchen wir nach einer Mittagspause in Saint Remy und beenden unser gemeinsames Programm schließlich mit einem Rundgang durch das Château von Beaux. Eindrucksvoll auf einem Kalkfelsen des Alpillen-Gebirges gelegen gewährt die Burg weite Blicke hinab in die umgebende Landschaft.
8. Reisetag
RÜCKREISE
Wer an der gemeinsamen An- und Rückreise teilnimmt, fährt am Vormittag zunächst nach Paris und von dort aus geht es zurück nach Köln.
(Die Reiseverbindungen teilen wir mit, sobald diese bekannt sind.)
Änderungen vorbehalten