PARIS
die große Kunstmetropole an der Seine neu entdeckt
22. - 26. Juni 2026
Zugreise ab Köln
Welch fantastische Überfülle großartiger Kunstorte hat die Hauptstadt Frankreichs doch zu bieten! Und Jahr für Jahr kommen noch einmal neue dazu. Zuletzt waren es insbesondere private Stifter und Stiftungen, die in Zusammenarbeit mit international renommierten Stararchitekten Paris um museale Attraktionen bereichert haben.
Wir haben ein 5-tägiges Kunstreiseprogramm entworfen, das auch denjenigen viel Neues bieten dürfte, die schon oft die Seine-Metropole besucht haben. Eine Besichtigung der wiedereröffneten Kathedrale Notre Dame ist ebenso eingeplant wie der Besuch des neuen architektonisch innovativen Museums der Fondation Cartier, der elegant zu einem Museum umgebauten Bourse de Commerce , Frank O. Gehrys Fondation Louis Vuitton und eine Führung im UNESCO Headquarter mit seiner reichen Kunstsammlung.
Drei attraktive Ausstellungen runden das Programm ab.
Inhaltliche Schwerpunkte werden der Aufbruch der Kunst in die Moderne sein. Vom Ende des 19. bis weit ins 20. Jahrhundert war Paris die unbestrittene Kunsthauptstadt der Welt. Hier versammelten sich Bohèmiens und Avantgardisten aus aller Welt und hinterfragten immer radikaler Regeln und Konventionen, die über Jahrhunderte scheinbar in Stein gemeißelt und unverrückbar waren. Im wundervollen Rodin-Museum und im Musée de l'Art Moderne tauchen wir intensiv in diese spannende Zeit ein.
Schließlich erwarten uns gleich drei attraktive Ausstellungen, die diese Themen wunderbar ergänzen:
In einer Louvre-Ausstellung wird der nachhaltige Eindruck sichtbar, den die Werke Michelangelos auf den jungen Bildhauer August Rodin während dessen Italienaufenthalt im Jahr 1867 ausgeübt haben. Beide Künstlergiganten suchten zu ihren jeweiligen Zeiten nach neuen Wegen und Ausdrucksmöglichkeiten in der Bildhauerei.
Auch Henri Matisse ist ein radikaler Erneuerer der Kunst. Eine Ausstellung im Grand Palais mit dem Titel "Henri Matisse. la peinture sans limite" zeigt seine wundervollen späten Werke aus den Jahren 1941 - 1954.
Henri Rousseaus "Geheimnisse" kann man schließlich zum Abschluss der Reise optional im Musée de l'Orangerie (wo auch Monets berühmte Seerosenbilder hängen) enträtseln.
REISELEITUNG: Ulrich Forster

Reisepreis:
1.415,00 € (ggf. zzgl. 430€ EZ-Zuschlag) p.P.
optional: zzgl. 152,00 € für die Hin- & Rückreise mit Eurostar
- 4 Übernachtungen inkl. Frühstück im ****Hotel Timhotel Opera Blanche Fontaine am Fuß des Montmartre
- optional: Hin- und Rückreise mit Eurostar ab Köln
- alle Eintritte und Führungen wie im Reiseprogram beschrieben (optionale Programmpunkte nicht inkludiert)
- VOX Tourguide System
- Insolvenzsicherungsschein
- Reiseleitung Ulrich Forster
mindestens 16, maximal 24 Teilnehmer*innen
Unser Hotel:
****Timhotel Opera Blanche Fontaine
34 Rue Pierre Fonatine, 75009 Paris
https://www.timhotel.com/fr/page/opera-blanche-fontaine
Anmeldungen bitte schriftlich per E-Mail an info@ulrich-forster.de.
Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift, Handynummer, E-Mail Adresse und Ihr Geburtsdatum an.

1. Tag: Anreise - Île de la Cité & Notre Dame
Optionale Anreise mit dem Eurostar ab Köln Hbf (Köln Hbf - Paris Gare du Nord 08:39 - 12:05) oder individuelle Anreise.
Nach dem Einchecken im Hotel und einer kleinen Mittagspause fahren wir gemeinsam mit der Metro zur Île de la Cité und damit zum historischen Herzen von Paris. Unser geschichtlicher Rundgang gipfelt in einem Besuch der wiedereröffneten Kathedrale Notre Dame. Nach den langjährigen Restaurierungsarbeiten und der Beseitigung der Schäden des verheerenden Brandes im Jahr 2019, erstrahlt dieses bedeutende Monument der Gotik nun in ganz neuem Glanz.
Wer möchte, kann den Anreisetag gemeinsam in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Hotels ausklingen lassen.
2. Tag: Rodin & Michelangelo
Die beiden Giganten der Bildhauerei Auguste Rodin und Michelangelo stehen im Zentrum des heutigen Programms.
Am Vormittag führt Sie Ulrich Forster im herrlichen Musée Rodin und durch den dazugehörigen Park. Hier erhalten Sie einen intensiven Einblick in Rodins vielfältiges skulpturales Schaffen und können nachvollziehen, wie er mit seinen kühnen Neuerungen das Tor zur Kunst der Moderne weit aufgestoßen hat.
Wenn man über Rodin spricht, muss immer auch dessen großes Vorbild Michelangelo erwähnt werden. Unmittelbar erlebbar sind die Einflüsse des Renaissancekünstlers auf den Pionier der Moderne in einer Ausstellung im Louvre, die wir am Nachmittag gemeinsam besuchen.
3. Tag: Musée de l'Art Moderne & Matisse im Grand Palais
Mehrere jahrzehntelang beherrschte Paris als bedeutendstes Zentrum der künstlerischen Avantgarden und Revolutionen das Kunstgeschehen der (westlichen) Welt. Nirgends sonst konkurrierten so viele Maler und Bildhauer aller Herren Länder miteinander und stachelten sich zu immer kühneren Neuerungen an.
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war Henri Matisse neben Picasso eine bestimmende Figur in diesem Spiel.
Am Vormittag führt Ulrich Forster durch die umfangreiche Sammlung des Musée de l'Art Modern de Paris. Dieses Museum steht völlig zu unrecht immer ein wenig im Schatten der staatlichen Sammlung im Centre Pompidou. Dass letzteres nun für mehrere Jahre geschlossen ist, bietet die wunderbare Gelegenheit, eine Sammlung moderner Kunst kennenzulernen, die auch viele Kunstliebhaber bislang übersehen haben dürften.
Dort werden sie auch auf den Besuch der großen Matisse-Ausstellung im Grand Palais vorbereitet, die wir am Nachmittag besuchen.
4. Tag: Kunst, Architektur und Luxuskonzerne - Fondation Cartier, Fondation Louis Vuitton & Bourse de Commerce
2014 wurde im Pariser Bois de Boulogne ein spektakulärer Museumsbau eröffnet. Der französische Milliardär und Haupteigentümer des Luxusgüterkonzerns LVMH Bernard Arnault, hatte den Stararchitekten Frank O. Gehry beauftragt für seine Fondation Louis Vuitton ein Gebäude zu errichten, das seitdem ähnlich spektakulär glitzert wie das Guggenheim-Museum in Bilbao desselben Architekten und eine weitere große Attraktion in der Seine-Metropole darstellt.
Arnaults großer Konkurrent und Widersacher Francois Pinault, der als einer der einflussreichsten Menschen des internationalen Kunstmarktes gilt, antwortete wenige Jahre später mit einem eigenen Museum mitten im Herzen der Pariser Altstadt. Die ehemalige Handelsbörse Bourse de Commerce lies er von seinem "Hofarchitekten", dem Japaner Tadao Ando, zu einem Privatmuseum umbauen, das sein imposantes Kunstimperium erweitert.
Seit vergangenem Oktober kann man nun noch eine weitere Kunststiftung in Paris bewundern: Der französische Architekt Jean Nouvelle (u.a. Louvre Abu Dabi) hat für die Cartier-Stiftung ein historische Gebäude am Boulevard Raspail umgebaut. Innovativ und aufsehenerregend ist die Technik mit der sich durch fünf Stahlplattformen die gesamte Struktur der Räume verändern und den Bedürfnissen der ausgestellten Werke anpassen lässt.
5. Tag: UNESCO Headquarter & Rousseau in der Orangerie
Am Vormittag des letzten Reisetages lassen wir uns zunächst durch das Hauptquartier der UNESCO führen. Das Gebäude wurde im Jahr 1956 nach Plänen unter anderem von Marcel Breuer vollendet und gilt als wichtiges Monument der Nachkriegsmoderne. Zudem verfügt die UNESCO über eine reichhaltige Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Miro, Henry Moore, Alberto Giacometti und vielen anderen mehr.
Wer möchte, kann am frühen Nachmittag den Reiseleiter noch in die Orangerie am Eingang der Tuilerien begleiten. In dem Museum, wo Monets berühmteste Seerosenbilder zu sehen sind, wird im Sommer eine Ausstellung mit Gemälden des Malers Henri Rousseau gezeigt. Die höchst eigenwilligen, naiven Bilder des Generationsgenossen von Rodin, Degas oder Manet übten eine starken Einfluss auf den späteren Surrealismus aus.
Diejenigen, die die Zugverbindung gebucht haben, reisen um 17:55 mit dem Eurostar zurück nach Köln, Ankunft 21:15.
Änderungen vorbehalten.