PARIS

die große Kunstmetropole an der Seine neu entdeckt

22. - 26.September 2026

Zugreise ab Köln

Île de la Cité mit Notre Dame (Photo: Myrabella / Wikimedia Commons - Ausschnitt / CC BY-SA 4.0)

Welch fantastische Überfülle großartiger Kunstorte hat die Hauptstadt Frankreichs doch zu bieten! Und Jahr für Jahr kommen noch einmal neue dazu. Zuletzt waren es insbesondere private Stifter und Stiftungen, die in Zusammenarbeit mit international renommierten Stararchitekten Paris um museale Attraktionen bereichert haben.

Wir haben ein 5-tägiges Kunstreiseprogramm entworfen, das auch denjenigen viel Neues bieten dürfte, die schon oft die Seine-Metropole besucht haben. Eine Besichtigung der wiedereröffneten Kathedrale Notre Dame ist ebenso eingeplant wie der Besuch des neuen architektonisch innovativen Museums der Fondation Cartier, der elegant zu einem Museum umgebauten Bourse de Commerce, Frank O. Gehrys Fondation Louis Vuitton und eine Führung im UNESCO Headquarter mit seiner reichen Kunstsammlung.

Ausstellungen zum Werk zweier wichtiger Malerinnen des Impressionismus runden das Programm ab.

Frank O Gehrys Fondation Louis Vuitton

Inhaltliche Schwerpunkte werden der Aufbruch der Kunst in die Moderne sein. Vom Ende des 19. bis weit ins 20. Jahrhundert war Paris die unbestrittene Kunsthauptstadt der Welt. Hier versammelten sich Bohèmiens und Avantgardistinnen aus aller Welt und hinterfragten immer radikaler Regeln und Konventionen, die über Jahrhunderte scheinbar in Stein gemeißelt und unverrückbar waren. Im wundervollen Rodin-Museum im Musée d'Orsay und im Musée de l'Art Moderne tauchen wir intensiv in diese spannende Zeit ein.

links: Mary Cassatt "Selbstporträt" / rechts: Eva Gonzalès "Loge im Thèâtre des Italiens

Geradezu perfekt ergänzen zwei Ausstellungen unser Programm. Zwei bedeutende Malerinnen des Impressionismus gilt es wiederzuentdecken (oder gar neu kennenzulernen?).

Die geborene US-Amerikanerin Mary Cassatt lebte und malte über 60 Jahre in Paris. Sie war eine enge Vertraute von Edgar Degas und anderer wichtiger Künstler des Impressionismus und zählt zu einer der herausragenden Malerinnen dieser Kunstrichtung. Das Musée d'Orsay zeigt ihre Werke erstmals in einer großen Schau.

Eine Ausstellung im Pétit Palais widmet sich dem Werk der französischen Malerin Eva Gonzalès. Die eng mit Manet befreundete Künstlerin, deren Bilder unter anderem von Kunstkritikern wie Émile Zola gefeiert wurden, zählt neben Mary Cassatt zu den wichtigsten weiblichen Stimmen der impressionistischen Malerei.

"Bürger von Calais" im Garten des Musée Rodin


REISELEITUNG: Ulrich Forster



Reisepreis:


1.475,00 € (ggf. zzgl. 450€ EZ-Zuschlag) p.P.

optional: zzgl. 125,00 € für die Hin- & Rückreise mit Eurostar

  • 4 Übernachtungen inkl. Frühstück im ****Hotel Timhotel Opera Blanche Fontaine am Fuß des Montmartre
  • optional: Hin- und Rückreise mit Eurostar ab Köln
  • alle Eintritte und Führungen wie im Reiseprogram beschrieben
  • VOX Tourguide System
  • Insolvenzsicherungsschein
  • Reiseleitung Ulrich Forster

mindestens 16, maximal 24 Teilnehmer*innen


Unser Hotel:

****Timhotel Opera Blanche Fontaine
34 Rue Pierre Fonatine, 75009 Paris
https://www.timhotel.com/fr/page/opera-blanche-fontaine

 

Anmeldungen bitte schriftlich per E-Mail an info@ulrich-forster.de.
Bitte geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift, Handynummer, E-Mail Adresse und Ihr Geburtsdatum an.

 

1. Tag: Anreise -  Île de la Cité & Notre Dame

Optionale Anreise mit dem Eurostar ab Köln Hbf (Köln Hbf - Paris Gare du Nord 08:39 - 12:05) oder individuelle Anreise.

Nach dem Einchecken im Hotel und einer kleinen Mittagspause fahren wir gemeinsam mit der Metro zur Île de la Cité und damit zum historischen Herzen von Paris. Unser geschichtlicher Rundgang gipfelt in einem Besuch der wiedereröffneten Kathedrale Notre Dame. Nach den langjährigen Restaurierungsarbeiten und der Beseitigung der Schäden des verheerenden Brandes im Jahr 2019, erstrahlt dieses bedeutende Monument der Gotik nun in ganz neuem Glanz.

Wer möchte, kann den Anreisetag gemeinsam in einem kleinen Restaurant in der Nähe des Hotels ausklingen lassen.

 

2. Tag: Rodinmuseum, Musée d'Orsay & Mary Cassatt

Dem Übergang der Kunst im späten 19. Jahrhunderts von der Tradition hin zur Moderne ist der zweite Reisetag gewidmet.
Am Vormittag führe ich Sie im herrlichen Musée Rodin und durch den dazugehörigen Park. Hier erhalten Sie einen intensiven Einblick in Rodins vielfältiges skulpturales Schaffen und können nachvollziehen, wie er mit seinen kühnen Neuerungen das Tor zur Kunst der Moderne weit aufgestoßen hat.
Nach einer Pause besuchen wir dann das nahegelegene Musée d'Orsay. Das frühere Bahnhofsgebäude mit der eindrucksvollen lichtdurchfluteten Halle ist das weltweit wichtigste Schatzhaus des Impressionismus. Hauptwerke Manets, Monets, Degas', Van Goghs und vieler anderer Größen der Zeit sind hier versammelt.

Die Kunstwelt wird lange noch weitgehend männlich dominiert sein. Erst 1897 wurden Frauen an der Ècole des Beaux Arts als Studentinnen zugelassen.
Dass während unseres Aufenthalts gleich zwei große Ausstellungen in Paris bedeutenden Malerinnen der Epoche gewidmet sind, ist daher eine wunderbare Ergänzung. Das Orsay zeigt eine große Schau, die der in Amerika geborenen Mary Cassatt gewidmet ist.


3. Tag: Musée de l'Art Moderne & Matisse im Grand Palais

Mehrere jahrzehntelang beherrschte Paris als bedeutendstes Zentrum der künstlerischen Avantgarden und Revolutionen das Kunstgeschehen der (westlichen) Welt. Nirgends sonst konkurrierten so viele Maler und Bildhauer aller Herren Länder miteinander und stachelten sich zu immer kühneren Neuerungen an.
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Henri Matisse und Pablo Picasso bestimmende Figuren in diesem immer hektischeren Spiel.

Am Vormittag führe ich durch die umfangreiche Sammlung des Musée de l'Art Modern de Paris. Dieses Museum steht völlig zu unrecht immer ein wenig im Schatten der staatlichen Sammlung im Centre Pompidou. Dass letzteres nun für mehrere Jahre geschlossen ist, bietet die wunderbare Gelegenheit, eine Sammlung moderner Kunst kennenzulernen, die auch viele Kunstliebhaber bislang übersehen haben dürften.

Am frühen Nachmittag sehen wir schließlich im Pétit Palais die zweite Impressionistinnen-Ausstellung: Eva Gonzalès, einst Schülerin von Èduard Manet (der sie 40 Mal porträtiert hat) gelang es trotz aller Schwierigkeiten sich bereits in jungen Jahren in ihrer Heimatstadt Paris einen Namen zu machen.

 

4. Tag: Kunst, Architektur und Luxuskonzerne - Fondation Cartier, Fondation Louis Vuitton & Bourse de Commerce  

2014 wurde im Pariser Bois de Boulogne ein spektakulärer Museumsbau eröffnet. Der französische Milliardär und Haupteigentümer des Luxusgüterkonzerns LVMH Bernard Arnault, hatte den Stararchitekten Frank O. Gehry beauftragt für seine Fondation Louis Vuitton ein Gebäude zu errichten, das seitdem ähnlich spektakulär glitzert wie das Guggenheim-Museum in Bilbao desselben Architekten und eine weitere große Attraktion in der Seine-Metropole darstellt.

Arnaults großer Konkurrent und Widersacher Francois Pinault, der als einer der einflussreichsten Menschen des internationalen Kunstmarktes gilt, antwortete wenige Jahre später mit einem eigenen Museum mitten im Herzen der Pariser Altstadt. Die ehemalige Handelsbörse Bourse de Commerce lies er von seinem "Hofarchitekten", dem Japaner Tadao Ando, zu einem Privatmuseum umbauen, das sein imposantes Kunstimperium erweitert.

Seit vergangenem Oktober kann man nun noch eine weitere Kunststiftung in Paris bewundern: Der französische Architekt Jean Nouvelle (u.a. Louvre Abu Dabi) hat für die Cartier-Stiftung ein historische Gebäude am Boulevard Raspail umgebaut. Innovativ und aufsehenerregend ist die Technik mit der sich durch fünf Stahlplattformen die gesamte Struktur der Räume verändern und den Bedürfnissen der ausgestellten Werke anpassen lässt.


5. Tag: UNESCO Headquarter & Rousseau in der Orangerie

Am Vormittag des letzten Reisetages lassen wir uns zunächst durch das Hauptquartier der UNESCO führen. Das Gebäude wurde im Jahr 1956 nach Plänen unter anderem von Marcel Breuer vollendet und gilt als wichtiges Monument der Nachkriegsmoderne. Zudem verfügt die UNESCO über eine reichhaltige Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Miro, Henry Moore, Alberto Giacometti und vielen anderen mehr.

Diejenigen, die die Zugverbindung gebucht haben, reisen um 17:55 mit dem Eurostar zurück nach Köln, Ankunft 21:15.

 

Änderungen vorbehalten.